Motivation & praktische Tipps für den sicheren Erfolg

Gesundheit: Schlafe genug und bleibe achtsam!

Weshalb ist Schlaf so wichtig? Nicht nur, um Muskelmasse aufzubauen oder allgemein zu regenerieren – sondern durch genügend Schlaf fördern wir auch unseren Willen. Mit anderen Worten: Sind wir schläfrig, so haben wir weniger Entscheidungskraft, uns fürs Gute zu entscheiden, sprich, z.B. nicht ein fettes Dessert nach dem Training zu verschlingen. Eine amerikanische Studie hat ergeben, dass Menschen, die lange wach bleiben und verhältnismässig weniger schlafen, 248 Kalorien mehr pro Tag (oder ca. 12% eines durchschnittlichen Tagesbedarfes) verbrauchen als Menschen, die zu üblichen Zeiten zu Bett gehen.  

 

Zeitmanagement: Finde das richtige Zeitfenster

Zwischen Arbeitsende und dem Event am Abend noch ins Fitness? Kann sein, dass es perfekt passt. Oder auch nicht – der Zeitplan kann eng werden und eine kleine Unregelmässigkeit, z.B. ein unerwarteter Verkehrsstau macht den Abend zur Stressrunde. Deshalb lohnt es sich oft, die bestehende Alltags-Planung zu überdenken und so zu arrangieren, dass genügend Luft zwischen allen Aktivitäten bleibt. So findet man auch weniger Entschuldigungen, das Training abzublasen oder zu verschieben. Übrigens: Menschen, die ihr Training regelmässig morgens machen, führen es disziplinierter und regelmässiger aus, als jene, die es tagsüber oder abends planen.

 

Motivation: Der Trainer, dein Freund und Helfer

Schüler brauchen einen Lehrer – daran ändert sich wohl nie was. Wenn man fürs Fitness-Training konkrete Ziele verfolgt – z.B. Aufbau der Rückenmuskulatur – empfiehlt sich der Einsatz eines Trainers unbedingt. Er weiss, welche Übungen Sinn machen und zum Erfolg führen. Zudem: Etwas Rechenschaft tut ganz gut. Trainer helfen nämlich mit, Ziele und Zeitpläne zu definieren und steigern somit die Motivation, dran zu bleiben.

 

Motivation: Plane eine Belohnung, worauf du dich richtig freust!

Trainiere hart und belohne dich auch selbst dafür. Der Mensch funktioniert so, und das ist auch richtig. Die Vorfreude auf eine Massage oder einen Abend im Thermalbad spornen an. Auch der Blick in den Spiegel ist eine Belohnung – dies hat nichts mit übertriebenem Stolz zu tun, sondern ist eine natürliche Freude an Erreichtem. Ganz wichtig dabei: Auch kleine Zwischenziele sollen zelebriert werden. Zum ersten Mal 3 x eine halbe Stunde Training pro Woche durchgezogen? Das ist DER Schritt zu weiteren Erfolgen, auch wenn das Endziel noch ein Stückchen entfernt liegt.

 

Motivation: Ziel zu schwierig? Dann definiere ein Neues

Erfolg und Misserfolg gehören zum Leben. Doch wie reagieren wir darauf? Gerade im Krafttraining kann es vorkommen, dass man seine Ziele nicht oder nicht so schnell erreicht, wie man ursprünglich geplant hat. Anstatt aufzugeben, empfiehlt sich hier ein neu-Definieren von Trainingszielen und Plänen mit Zwischenschritten, die man einfacher erreichen kann. Ein Misserfolg ist nämlich nur dann ein Misserfolg, wenn man deswegen aufgibt. Menschen, die ihre Ziele im Leben erreichen, sind jene, die trotz Rückschlägen nicht aufgeben und sich weiter in die richtige Richtung bewegen.

 

 

Ernährung: Belohne dich mit Mass

Nach einem intensiven Krafttraining oder einem Wettkampf auf dem Rennvelo ist neigen wir alle dazu, uns zu belohnen, d.h., den geleisteten Effort zu kompensieren! Das ist in Ordnung und soll auch gemacht werden – wenn da nur nicht die Tendenz vorhanden wäre, dies zu übertreiben und mehr Kalorien einzunehmen, als wir effektiv verbraucht haben. Mit etwas Achtsamkeit und Bewusstsein, dass dieses Phänomen existiert, können wir vernünftige Entscheidungen treffen.

 

Ernährung: Aufgehoben ist nicht aufgeschoben

Ein frisches Tiramisù oder ein Steak mit Pommes-Frites kann einen so richtig in Versuchung führen. Tatsache ist: Oftmals passt die Speise nicht in  einen disziplinierten Ernährungsplan. Beispielsweise um 21:00 nach dem Training noch eine Kohlenhydrat-intensive Mahlzeit einzunehmen, ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Doch wieso nicht später zugreifen, wenn der Zeitpunkt passt – z.B. einige Stunden vor dem Training? So kann man sich vertrösten, in dem die Leckereien auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, wo sie mehr Sinn machen.

 

Ernährung: Die Versuchung eliminieren
Cola im Kühlschrank, Pommes Chips im Schrank oder auch der Gedanken an leckere Schweinsplätzli zum Nachtessen machen es schwer, der Versuchung zu widerstehen. Wilhelm Hofmann,  assistierender Professor im Bereich der Verhaltensforschung an der Universität Chicago, hat Erstaunliches herausgefunden: Menschen mit einer grossen Selbstbeherrschung fällen weniger bewusste Willens-Entscheidungen als Menschen mit weniger Selbstbeherrschung. Der Grund dafür liegt darin, dass diese Menschen ihren Alltag so einrichten, dass sie weniger Versuchungen ausgesetzt sind. So braucht kein Cola im Kühlschrank zu stehen, genauso wenig wie die Chips im Schrank. Und auch das Schweinsplätzli muss trotz Aktionspreis nicht gekauft werden.

 

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